Monatlich neu & relevant Mai 2026
Das bewegt Österreich und die Welt.




Der sozial-libertäre
Beobachter
Nachrichten für Selberdenker
Ausgabe Mai 2026
Schlagzeilen
600.000-Euro-Urin-Spektakel in Venedig: Österreichischer Kulturminister Babler eröffnet „Riesen-Klo"
Kulturminister Andreas Babler (SPÖ) eröffnete am 9. Mai persönlich den österreichischen Beitrag zur Kunstbiennale in Venedig, der mit rund 600.000 Euro Steuergeld gefördert wurde. Die Performance sorgt wegen ihrer provokanten Darstellungen für heftige Diskussionen: Besucher können Urin für einen Pool beisteuern, während Künstlerinnen und Künstler teils spektakuläre Szenen inszenieren.
In seiner Eröffnungsrede betonte Babler, Kunst müsse frei bleiben und dürfe auch irritieren. Die umstrittene Installation sei ein wichtiges Zeichen für die Bedeutung von Kunst und Kultur in Österreich.
Von Pakistan vermittelte Waffenruhe im Iran bleibt brüchig
Immer wieder kam es zu Drohungen, Luftangriffen und Spannungen rund um die Straße von Hormus – eine der wichtigsten Ölhandelsrouten der Welt. Die Unsicherheit führte zu steigenden Energiepreisen und Sorgen vor einer globalen Wirtschaftskrise. US-Präsident Donald Trump sprach zuletzt von möglichen Fortschritten bei Verhandlungen, drohte dem Iran jedoch erneut mit massiven Bombardierungen.
Palantir-CEO veröffentlicht „techno-faschistisches“ Manifest
Palantir-Chef Alex Karp sorgt mit einem politischen Manifest für Aufsehen. Darin fordert er eine stärkere militärische Aufrüstung mit KI-Waffen und spricht von einer „Hierarchie der Kulturen“, bei der fortschrittliche Kulturen über rückständigen stünden. Das Manifest wurde millionenfach aufgerufen und basiert auf Karps Buch „Die Technologische Republik“.
Karp sieht Silicon Valley in der Pflicht, die USA militärisch zu unterstützen. Palantir profitiert davon direkt: Das Unternehmen entwickelt KI-Systeme für Militär, Geheimdienste und Überwachung, darunter das Pentagon-Projekt „Maven“. Auch europäische Behörden nutzen die Technologie.
Uni Wien sagt Ehrung für Mathematiker Taschner ab
Die Universität Wien hat die geplante Verleihung des Goldenen Doktordiploms an den bekannten Mathematiker Rudolf Taschner kurzfristig abgesagt. Die Ehrung hätte am 13. Mai gemeinsam mit zwei weiteren Mathematikern stattfinden sollen, der Termin war bereits fixiert und die Festrede vorbereitet.
Laut Berichten verhinderte der Senat der Universität die Auszeichnung wegen Taschners kritischer Äußerungen zu Themen wie Gender Studies und Klimawandel.
Taschner, geboren 1953 in Ternitz, gilt als renommierter Mathematiker und ist für die konservative Volkspartei sechs Jahre Abgeordneter zum Nationalrat gewesen.


Leserbriefe
Die Affäre Taschner
Wo bleibt der Aufschrei der Klima-Forscher & Gender-Studies-Gelehrten?
Wissenschaftliche Disziplinen, die davon leben, dass ihre Thesen durch Sanktionen geschützt werden, verbreiten Doktrinen und keine wissenschaftlichen Erkenntnisse.
Ein Rektor, der die Universität zu einem Ort der Verbreitung autoritären Gedankengutes macht, sabotiert die Funktion dieser Universität als Ort der Wissenschaft und begeht damit als Beamter eine Dienstpflichtverletzung.
Dass die zuständige Bundesministerin Holzleitner nichts unternimmt, ist Grund genug, ihr das Misstrauen auszusprechen bzw. die Koalition zu beenden.
Wissenschaft ist einer der wesentlichen Motoren des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fortschritts. Wer jahrelang zuschaut, wie dieser Fortschritts-Motor für Zwecke von Machtpolitik und sozialer Kontrolle missbraucht wird, nimmt eine laufende Verschlechterung der sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse bewusst in Kauf.
Diskreditierte Wissenschaften, beschädigte Institutionen, wi. Abstieg.
Aber die Senioren-Vertreterin Fr. Korasec wundert sich über niedrige Pensionsanpassungen. Hier denkt jemand nicht mit!


Leserbriefe
Palantir-Chef Karp behauptet, er wäre anti-woke und libertär - eine Farce!
Wenn dem so wäre, würde es sein Unternehmen wohl auch unterlassen, fremde Daten für lau zu nutzen.
Auf Basis nebulöser Einwilligungen und Ermächtigungen lässt sich die Verwendung von Nutzerdaten im Einklang mit rechtlichen Eigentums-Standards keinesfalls rechtfertigen.
Der Staat sollte ein Urheberrechts-Vergütungs-Vorschuss-Gesetz erlassen, nach Datenvolumen an die betroffenen Bürger auszahlen und sich bei den Daten-Piraten anschließend das Geld zurückholen.
Aber von einer besseren Welt philosophieren:
Die Polarisierung zwischen links und rechts ist eine Tatsache. Sie wurde von gewissen Tech-Unternehmern selbst mitangefacht. Und jetzt fordern sie im Namen dieser Polarisierung Narrenfreiheit gegen Narren. Schwach.
Genauso wie der Pathos der Welterlösung. Kontroll-Technik kann Werte sichern, aber keine Werte erschaffen. Palantir ist ebenso steril wie die Umverteilungs-Agenda der Woken. Ein rechts-wokes Unternehmen. Mit erheblichen Zielproblemen in Gaza, was man so hört. Ist da eine "mindere" Kultur bearbeitet worden?
Freiheit für alle. Narrenfreiheit für niemand. Das ist der Westen!


Anzeigen








