đȘđșĂsterreichisches Gesundheitssystem weist Patienten ab. Tot.
Ăsterreichische SpitĂ€ler können Patienten mangels KapazitĂ€ten nicht aufnehmen. Zwei â offizielle â Tote in wenigen Wochen. Einblicke in das real existierende âbeste staatliche Gesundheitssystem der Weltâ.


Der so.-li. Beobachter.
Nachrichten fĂŒr Selberdenker.
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30. Okt. 2025
Ăsterreichisches Gesundheitssystem weist Patienten ab. Tot.
Ăsterreichische SpitĂ€ler können Patienten mangels KapazitĂ€ten nicht aufnehmen. Zwei â offizielle â Tote in wenigen Wochen. Einblicke in das real existierende âbeste staatliche Gesundheitssystem der Weltâ.


Die europÀischen Gesundheitssysteme sind die besten der Welt.
Man kann ĂŒber das europĂ€ische Sozialsystem und das europĂ€ische Gesundheitssystem sagen, was man will: Kein Mensch muss befĂŒrchten, eine lebensnotwendige Operation nicht zu bekommen, weil er sie sich nicht leisten kann. Das ist im viel gelobten liberalen amerikanischen System anders.
So verkauft man ein auf exorbitanten Steuern und ZwangsbeitrĂ€gen aufgebautes System legalisierter Bestechlichkeit mit lebensbedrohlichen VersorgungslĂŒcken.
Sehen wir uns an, wie die Versorgung in Ăsterreich tatsĂ€chlich funktioniert:
Ein 79-jĂ€hriger Salzburger starb im MĂ€rz 2025 nach einem Einriss der Aorta, weil im UniversitĂ€tsklinikum Salzburg kein zweites Notfall-OP-Team verfĂŒgbar war. Obwohl der lebensbedrohliche Zustand rasch erkannt wurde, war das einzige Notfallteam der Klinik bereits mit einer anderen Operation beschĂ€ftigt. Der Patient wurde erst vier Stunden spĂ€ter per Hubschrauber nach Linz verlegt, wo er kurz vor der Operation verstarb.
Eine 55-jÀhrige zweifache Mutter aus dem Bezirk Rohrbach (Oberösterreich) ist am 14. Oktober 2025 im Klinikum Rohrbach-Berg gestorben, nachdem sie mit starken Brustschmerzen eingeliefert und ein Riss der Hauptschlagader (Aorta) diagnostiziert worden war. Obwohl eine sofortige Operation in einer Spezialklinik notwendig gewesen wÀre, konnte keines der angefragten KrankenhÀuser die Patientin aufnehmen.
Mehrere Kliniken â darunter das Kepler-Klinikum Linz, die Barmherzigen BrĂŒder Linz, das Klinikum Wels, die UniversitĂ€tskliniken Salzburg und St. Pölten sowie das Krankenhaus Passau â lehnten laut Bericht eine Aufnahme aus KapazitĂ€tsgrĂŒnden ab.
Im selben Zeitraum streitet die Gesundheitsministerin mit der Ărztekammer darĂŒber, ob man nicht die Honorare, die WahlĂ€rzte verlangen, deckeln sollte. WahlĂ€rzte sind â zum besseren VerstĂ€ndnis â jene, die nicht auf Grundlage eines Vertrages mit der Pflichtversicherung bezahlt und tĂ€tig werden, sondern normale Honorare stellen, die nur zu einem kleinen und vorab festgelegten Teil refundiert werden.
Eine lĂ€cherliche Diskussion. WahlĂ€rzte sollen selbstverstĂ€ndlich so hohe Honorare verlangen dĂŒrfen, wie sie wollen.
Das Problem ist die Doppelnatur vieler WahlĂ€rzte. HĂ€ufig sind sie zugleich OberĂ€rzte und PrimarĂ€rzte in staatlichen SpitĂ€lern, wo sie ĂŒber die Zuteilung von Behandlungs- und Operationsterminen sowie ĂŒber die Nutzung der allgemein finanzierten Infrastruktur entscheiden.
Wenn sich aber herausstellt, dass Klinik-WahlĂ€rzte ihren Privatpatienten gegen GewĂ€hrung wirtschaftlicher Vorteile bevorzugten Zugang zu Operationen und anderen öffentlich finanzierten Gesundheitsleistungen verschaffen, dann ist das nichts anderes als eine Form der Bestechlichkeit â und damit ein Fall fĂŒr die Staatsanwaltschaft.
Zum Primar in die Privatpraxis gehen, eine Stange Geld ablegen und vor allen anderen im mit Steuer- und Versicherungsmitteln betriebenen OP-Saal zusammengeflickt werden â das hört sich schlau an. In Wirklichkeit heiĂt das, dass jeder, der sich die zusĂ€tzlichen Wahlarztkosten nicht leisten kann, fĂŒr seine VersicherungsbeitrĂ€ge in einer kritischen Situation auf einer Warteliste zurĂŒckgereiht wird und gesundheitlichen Schaden zu befĂŒrchten hat.
Wo bleibt da die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft, wenn man sie wirklich einmal brĂ€uchte? Die Spatzen pfeifen diese MissstĂ€nde von den DĂ€chern, aber jeder, den man fragt, zuckt mit den Schultern: âIst halt so. Mehrklassenmedizin â was soll man machen?â
Alles ein MissverstÀndnis! Von Korruption keine Spur.
Die Konsultationen mit den WahlĂ€rzten, die den begĂŒnstigten Zugang zur Infrastruktur vermitteln â samt Vorreihungen â, erfolgen ĂŒber Zusatzversicherungen. Die Zahlungen dafĂŒr flieĂen zu einem gewissen Teil an die SpitĂ€ler und werden dort fĂŒr die Infrastruktur investiert. Bestechung mit anschlieĂender âtĂ€tiger Reueâ â wenn nicht sogar mit völligem Schadensausgleich also.
Was fĂŒr ein absurdes Argument!
Wie kann die Gesundheitskasse, die die Pflichtversicherungs-Gemeinschaft vertritt, dieses Spiel zulassen? Sie hebt BeitrĂ€ge ein, von denen sie weiĂ, dass ihre Mitglieder dafĂŒr zu VersorgungsanwĂ€rtern zweiter Klasse werden.
Der Trick mit der Teilfinanzierung: Die Kosten sind zu groĂ, die Beitragzahlungen zu gering. Das ursprĂŒnglich versprochene System âWer zahlt, schafft an â also die Solidargemeinschaftâ funktioniert in der Praxis leider nicht.
Die RealitÀt sieht so aus:
Wer auf die PflichtbeitrÀge, wenn es hart auf hart kommt, noch etwas drauflegen kann, schafft an. Nur er wird zeitnah und zuverlÀssig versorgt.
Die Ărzte, die im System die Infrastruktur kontrollieren, lieben dieses System. SchlieĂlich bleibt von den Sonderklasse-Geldern, die angeblich nur zusĂ€tzliche OP-SĂ€le finanzieren, in Form von Wahlarzthonoraren doch der eine oder andere Euro bei ihnen hĂ€ngen.
Die Gesundheitskasse, die die PflichtbeitrĂ€ge verwaltet, liebt es insgeheim auch â kann sie dadurch doch mehr vom Beitragsgeld fĂŒr die eigene Verwaltung ausgeben.
Ihr fehlt das Interesse, die Vollfinanzierung der Ărzte und SpitĂ€ler zu ĂŒbernehmen.
Genauso wie den Anbietern der Zusatz-Versicherungen und deren langjĂ€hrigen Kunden, nur böse Zungen wĂŒrden von Bestechungs-Anspar-Versicherungen sprechen.
Ein Auseinanderklaffen von Anspruch und RealitÀt. Keine Korruption.
Einfach nur ein System, das Geld nimmt, so tut, als wĂŒrde es ausreichen, und im Ernstfall ohne Aufschlag auch nur so tut, als wĂŒrde es zuverlĂ€ssig helfen.
Mit hÀufig letalen Folgen.
Sozialismus halt.
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