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Das bewegt Österreich und die Welt.

2/14/20263 min read

Der sozial-libertäre
Beobachter
Nachrichten für Selberdenker
Ausgabe 14. Feb. 2026
Schlagzeilen
Wiener Bürgermeister lehnt Ablöse von Babler ab

Kern tritt beim SPÖ-Parteitag nicht als Parteichef-Kandidat an. Nach Spekulationen beendete er die Debatte per Facebook-Posting. Er sieht fehlenden Konsens, kritisiert die Partei-
entwicklung, will aber keine Führungsdiskussion. Die brüskierten Länder-Organisationen, die Kern unterstützen, bleiben dem Partei-Vorstand unter Babler weiter fern.

Industrieller fordert Sparsamkeit & Transparenz

Industrieller Stephan Zöchling fordert den sofortigen Rücktritt von WKO-Wien-Chef Walter Ruck. Neben Vorwürfen zu Postenschacher und Nepotismus sorgen auch angeblich vorab unterschriebene Blanko-Rücktrittsschreiben für Kritik. Ruck weist alles zurück und will bis 2030 im Amt bleiben.

Österreich Schlusslicht beim Wirtschaftswachstum

Österreich bleibt laut Erste-Group-Prognose 2026 und 2027 Schlusslicht beim Wirtschaftswachstum in Mittel- und Osteuropa. Für 2026 werden nur 0,8 %, für 2027 1,1 % Plus erwartet – deutlich weniger als etwa in Polen oder Serbien. Hohe Löhne, schwache Exporte und Probleme in Deutschland bremsen, auch der Konsum wächst nur schwach.

Schaumrollen-König lädt Sharon Stone zum Opernball

Hollywood-Star Sharon Stone besuchte St. Willibald und sorgte beim „Schaumrollen-König“ Karl Guschlbauer für Glamour. Schaumrollen probierte sie nicht, stattdessen schwärmte sie für Wiener Schnitzel mit Kraut.

Leserbriefe
Betrifft: Höhe des österreichischen EU-Beitrags
"Die Kunst ist der Dank des Künstlers", heißt es.
Warum erklärt man nicht die Gerechtigkeit zum Dank der Gerechten?
Insbesondere bei der Inflationsmessung.
Die hedonische Anpassung für den unterstellten technischen Fortschritt ist allgemein anerkannte Praxis. Der Fernseher kommt, auch wenn er 10 % teurer geworden ist, doch mit 0 % Preiserhöhung in den Warenkorb, da er ja gleichzeitig auch technologisch mindesten 10 % besser geworden sein sollte (größer, bunter, was auch immer).
Wenn der EU-Rechtsbestand also in den letzten 20 Jahren um 100 % angewachsen ist, im Dienst der Gerechtigkeit, dann müsse sich unser EU-Beitrag in schnödem Geld eigentlich um 50 % reduziert haben, ceteris paribus.
Wo bleibt die Gerechtigkeits-Deflation?
Leserbriefe
Betrifft: Ablöse von SPÖ-Chef Babler durch Kern
Gesucht: ein SPÖ-Vorsitzender, der Ludwig nicht überstrahlen darf.
Ja, auch Kern wäre für diese Aufgabe geeignet.
Das Problem ist die Formulierung der Aufgabenstellung bzw. die Person des Aufgabenstellers.
Zuerst müsste Ludwig weg. Das ist in der ÖVP übrigens ganz ähnlich. Wenn die in den Parteien festgeschraubten Kur-Fürsten kalkuliert versagen, helfen letztlich nur mehr Partei-Spaltungen bzw. Neugründungen.
Zwei alte Partei-Tanten, ein Schatten ihres vergangenen Selbst, ideologisch und taktisch senil, verantwortungsscheu, aber voller selbstüberschätzter Tatkraft, kostspielig umsorgt von mehr oder weniger dubiosen Pflegekräften, die sich über Pension und Pflegegeld freuen. Eine sinnlose Verlängerung politischen Leidens, erkauft mit den Zukunftschancen und dem Geld der Österreicher.
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